Softwarepatente sind doof
Unter Berücksichtigung aktueller Fakten vermute ich mal die Geschichte hat sich wie folgt zugetragen:
Mark Hurd (Hewlett-Packard) treibt es auf Kosten seines Arbeitgebers mit einer Geschäftspartnerin und muss deshalb gehen. Sein Freund Larry Ellison (Oracle) ist daraufhin so sauer, dass er seinen alten Kumpel Steve Jobs (Apple) anruft, um dem zu erzählen, dass er jetzt mal so richtig Lust hätte jemanden in den Arsch zu treten. Daraufhin der gute alte Steve: “Da kann ich helfen, ich hätte da nämlich gerade so ein Problem mit Googles Android als Konkurrenz zum iPhone…” Und so geht Larry hin und verklagt erst einmal Google wegen der Verletzung von Softwarepatenten beim Einsatz von Java auf Android-Mobiltelefonen.
Naja, vielleicht geht hier meine Phantasie mal wieder mit mir durch – aber mir zeigt das ganze mal wieder, wie gefährlich Softwarepatente eigentlich sind. Wenn man nachsieht, wie wenig Innovatives in den von Oracle angeführten und von Google mutmaßlich verletzten Patenten geschützt ist, muss man als Softwareentwickler bei der Umsetzung eigener Projekte eigentlich Angst vor jeder halbwegs guten Idee haben – es könnte sie schon jemand anderes gehabt und patentiert haben.
Zum Glück muss ich diesen Post nicht mit einem Doppelklick speichern, der wäre nämlich von Microsoft patentiert…
