Archive for the ‘ IT Living – Living IT ’ Category

52 Produkte von Apple – die es nicht gibt…

Ich gebe es zu – bis vor kurzem war ich ein Mac-User. Allerdings eher ein pragmatischer, soll heissen: Bei der Anschaffung meines Macbooks war es einfach das “tragbarste” Notebook, dass ich mir leisten konnte. Zu der beinahe religiösen Verklärung, die manch anderer Mac-User angesichts von Hardware und Betriebssystem an den Tag legt, habe ich es allerdings nie geschafft. Eben ein solcher, beinahe ehrfürchtiger Artikel im Weblog meines lieben Kollegen Mario hat mich dazu gebracht, mich mal wieder kurz mit dem Phänomen dieses Hangs zu einer Marke und der nahezu sehnsüchtigen Erwartung neuer Produktankündigungen zu befassen – und dabei bin ich auf die folgende, sehr interessante Zusammenstellung gestossen:

http://mac.appstorm.net/roundups/52-gorgeous-apple-concept-products/

Also, beim Apple Tri-Book könnte ich ja wieder … Ach was…

Und schon wieder – ach was soll ich noch sagen…

http://www.heise.de/ct/Kanzleramtschef-fordert-Verkehrsregeln-im-Internet–/news/meldung/143273

Lieber Herr De Maizière – wir schützen die Menschen doch vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften – all diese Dinge sind im Internet nicht weniger strafbar oder zivilrechtlich verfolgt als ausserhalb des Internets. Und die Aufklärungsquote ist, wie schon kürzlich in einem früheren Post erwähnt, sogar besser…

Microsoft sieht Konkurrenz bei Client-Betriebssystemen. Oder nicht?

Client faces strong competition from well-established companies with differing approaches to the PC market. Competing commercial software products, including variants of Unix, are supplied by competitors such as Apple, Canonical, and Red Hat. Apple takes an integrated approach to the PC experience and has made inroads in share, particularly in the U.S. and in the consumer segment. The Linux operating system, which is also derived from Unix and is available without payment under a General Public License, has gained some acceptance, especially in emerging markets, as competitive pressures lead OEMs to reduce costs and new, lower-price PC form-factors gain adoption. Partners such as Hewlett-Packard and Intel have been actively working with alternative Linux-based operating systems.

The Windows operating system also faces competition from alternative platforms and new devices that may reduce consumer demand for traditional PCs. Competitors such as Apple, Google, Mozilla, and Opera Software Company offer software that competes with the Internet Explorer Web browsing capabilities of Windows products. User and usage volumes on mobile devices are increasing around the world relative to the PC. OEMs have been working to make the Google Android mobile operating system more compatible with small form-factor PCs or netbooks.

Our operating system products compete effectively by delivering innovative software, giving customers choice and flexibility, a familiar, easy-to-use interface, compatibility with a broad range of hardware and software applications, and the largest support network for any operating system.

In diesem Auszug aus dem aktuellen Bericht über Geschäftsrisiken, den Microsoft wie alle börsennotierten US-Unternehmen gegenüber der Börsenaufsicht abgeben muss, ist also die Rede von ernsthafter Konkurrenz für Windows auf dem Client – womit wohl sowohl Desktops, MIDs, als auch Smartphones gemeint sind. Als Open-Source-Befürworter würde mich dies natürlich sehr freuen – frage mich aber gleichwohl: Read more

Ich fordere die “von der Leyen”-Matrix

Es ist noch nicht so lange her, da ging eine grosse Diskussion durch Deutschland, die sich mit dem Sperren von kinderpornografischen Inhalten im Internet befasste – man befürchtete hier die Grundsteinlegung für eine weitergehende Zensur im Internet. Und wenn ich was an deutschen Politikern mag, dann das man eigentlich immer davon ausgehen kann, dass solche Befürchtungen auch wahr werden.

Am gestrigen Tage regte unsere liebevoll “Zensursula” genannte Familienministerin also eine ausgedehnte Diskussion über weitere Sperren an , denn “Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann.” Read more

Vor fast 20 Jahren…

… habe ich wohl so wie untenstehend meine ersten Zeilen “ernsthaften” Quellcode geschrieben, damals hiess das entsprechende Schulfach noch nicht einmal Informatik, sondern Mathe-Differenzierungskurs. Ja, die Nostalgie (immer noch)…

Hello World in Turbo Pascal 5.5

Hello World in Turbo Pascal 5.5

OK, eigentlich war das bei mir damals sogar erst noch Turbo Pascal 3.0 …

SEO Mythbuster

In letzter Zeit musste ich öfters mal mit Kunden und anderen interessierten Menschen darüber diskutieren, wie man seine Internetseite möglichst weit oben in den Suchergebnissen von Google positioniert. Dabei bin ich immer wieder erstaunt, welche Mythen und welche veralteten “Tricks” hier doch immer wieder angeführt werden. Und da ich die ewig gleiche Argumentation etwas leid bin, werde ich in der nächsten Zeit wohl erst einmal auf diesen Artikel verweisen…

Eine Woche mit Easy Peasy

Vor ungefähr einer Woche hatte ich davon berichtet, dass ich auf meinem Netbook (Samsung NC10) Easy Peasy 1.1 installiert habe. Das Ergebnis von 7 Tagen Praxiseinsatz: Der Name ist Programm (Easy Peasy heisst frei übersetzt wohl “kinderleicht”, “pille palle”) – es ist wirklich das erste mal in meiner 12-jährigen Karriere als Linux-Enthusiast, dass eine Kombination von Hard- und Software “out of the box” so einwandfrei funktioniert. Dank an die Entwickler…

Es wird somit wohl endgültig Zeit, mein altes Mac-Book, welches bisher meine bevorzugte Mobil-Plattform abgab, in Rente zu schicken…

Endlich das richtige Betriebssystem für mein Netbook?

Nach einem kurzen Test der innovativen, aber leider noch nicht ausgereiften Benutzeroberfläche von Moblin 2.0 habe ich nun beschlossen, erst einmal wieder einen etwas konservativeren Weg bei der Softwareausstattung meines NC-10 zu gehen und habe mir mal Easy Peasy 1.1 installiert – wie man unten sieht, wirkt es auch recht schick und gut an den kleinen Bildschirm angepasst. Weitere Erfahrungen werde ich hier an dieser Stelle berichten.

EasyPeasy 1.1

Die Kommandozentrale von Easy Peasy

e-Petition, die Nächste.

Ich gebe hier den Text der Petition (hier der Link zum mitzeichnen) mal zitierend wieder, da er meine Meinung voll wiedergibt:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht.

Begründung

Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder,
der ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht.
Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im
baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und
Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen
Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und
verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die
Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen
der Politik.
“Gewaltverherrlichende” Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles
Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner
Sicht im Widerspruch zu Artikel 5
unseres Grundgesetzes (“Eine Zensur findet nicht statt”).
Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges
Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte
2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der
Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele – analog zu Spielfilmen – mit eindeutigen,
auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein
erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit “Keine Jugendfreigabe” eingestuft.
Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden.
Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können
demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.
Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, …
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der politischen Diskussion
zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen
zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und
Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich
gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in
diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

LOAD “*”,8,1

Mit diesem Befehl begann schon vor Jahrzehnten stundenlanger Spielspass auf dem Commodore 64 und tut es auch heute gelegentlich noch – dank vieler guter Emulatoren für die verschiedensten Plattformen – leider aber wohl nicht für das iPhone. Dem vom Hersteller manomio angekündigten C64-Emulator ist die Freigabe für den AppStore verweigert worden. Befürchtet man hier etwa Konkurrenz? Schliesslich dürfte manch ein C64-Klassiker die spielerische Qualität von manch einem im AppStore angebotenen Ramsch locker übertreffen.

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich lieber für Java-Handys als für das iPhone programmieren würde – und wieder mal hilft Apple hier mit der Antwort: Weil ich mir so sicher sein kann, dass die investierte Arbeit nicht an meinem Vertriebspartner scheitert… Wer sehen will, was dem Markt hier entgeht: